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FOXO4-DRI

D-retro-inverses Peptid aus FOXO4, erforscht als Disruptor der FOXO4-p53-Interaktion in seneszenten Zellen.

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Kommt lyophilisiert: Sie benötigen bakteriostatisches Wasser zum Rekonstituieren.

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Forschungshintergrund

Eine seneszente Zelle hat aufgehört, sich zu teilen, stirbt aber nicht — und genau das ist das Problem, das dieses Peptid untersucht. In solchen Zellen reichert sich FOXO4 an und hält p53 in nukleären Foci fest; mit sequestriertem p53 kommt der Apoptosebefehl nie an und die Zelle bleibt unbegrenzt bestehen. FOXO4-DRI konkurriert um diese Bindung: Indem es FOXO4 verdrängt, setzt es p53 frei, und die Apoptose wird nur dort ausgelöst, wo diese Interaktion aktiv war. Darin liegt die Selektivität, die es nach der 2017 in Cell veröffentlichten Arbeit von Baar und Kollegen bekannt machte.

Die D-retro-inverse Topologie ist das Zweite, was man verstehen sollte. Sie wird mit D-Aminosäuren in umgekehrter Reihenfolge aufgebaut, sodass die Seitenketten räumlich fast wie im natürlichen Peptid liegen, das Rückgrat aber von Proteasen nicht erkannt wird. Das ist eine allgemeine Stabilisierungsstrategie, und dieses Peptid ist eines ihrer Lehrbuchbeispiele.

Seine technische Tabelle bleibt bewusst leer. FOXO4-DRI hat keine registrierte CAS-Nummer, und seine Masse hängt vom genauen Konstrukt ab: Anbieter veröffentlichen Sequenzen, die nicht übereinstimmen, und dazu Molekulargewichte, die es ebenso wenig tun. Statt eine nicht überprüfbare Angabe zu kopieren, sagt diese Seite lieber, dass sie keine hat.

Rekonstitution und Handhabung

  • Arbeiten Sie auf einer sauberen Fläche und desinfizieren Sie den Stopfen des Vials mit einem Alkoholtupfer, bevor Sie ihn durchstechen.
  • Geben Sie das bakteriostatische Wasser langsam zu und lassen Sie es an der Innenwand des Vials hinablaufen, statt es auf das Pulver fallen zu lassen.
  • Nicht schütteln. Schwenken Sie das Vial sanft, bis sich das Lyophilisat vollständig gelöst hat: Kräftiges Schütteln zersetzt das Peptid.
  • Die Lösung muss klar sein. Wird sie trüb oder zeigt sie Schwebeteilchen, verwenden Sie sie nicht.

Lagerung und Stabilität

  • Vor der Rekonstitution: gekühlt zwischen 2 und 8 °C, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt.
  • Nach der Rekonstitution: im Kühlschrank und vor Licht geschützt. In Lösung hält das Peptid deutlich kürzer als als Pulver, es sollte also bald verwendet werden.
  • Vermeiden Sie Einfrier- und Auftauzyklen.

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