>98% HPLC-Reinheit
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Melanocortine und Kupferpeptide
GHK-Cu
Kupferpeptid, erforscht wegen seiner Rolle bei der Regeneration von Haut und Haar.
| Reinheit | >98% |
| Summenformel | C14H24CuN6O4 |
| Molekulargewicht | 403,93 Da |
| CAS-Nummer | 49557-75-7 |
Forschungshintergrund
GHK ist ein Tripeptid — Glycin, Histidin und Lysin —, das natürlicherweise im menschlichen Plasma vorkommt und eine sehr hohe Affinität zu Kupfer(II) besitzt. Der Komplex, den es mit diesem Ion bildet, ist die Form, in der es untersucht wird. Seine Plasmakonzentration nimmt mit dem Alter ab, und diese Beobachtung hat die Forschungslinie eröffnet.
Untersucht wird vor allem die extrazelluläre Matrix: Kollagen- und Elastinsynthese, Gewebeumbau und Modulation der Genexpression in Fibroblasten, dazu weitere Arbeiten zum Haarfollikel. Ein großer Teil der Literatur stammt aus Zellkultur und Tiermodellen; in der Dermatologie gibt es Studien am Menschen, allerdings mit kleinen Fallzahlen.
Rekonstitution und Handhabung
- Arbeiten Sie auf einer sauberen Fläche und desinfizieren Sie den Stopfen des Vials mit einem Alkoholtupfer, bevor Sie ihn durchstechen.
- Geben Sie das bakteriostatische Wasser langsam zu und lassen Sie es an der Innenwand des Vials hinablaufen, statt es auf das Pulver fallen zu lassen.
- Nicht schütteln. Schwenken Sie das Vial sanft, bis sich das Lyophilisat vollständig gelöst hat: Kräftiges Schütteln zersetzt das Peptid.
- Die Lösung muss klar sein. Wird sie trüb oder zeigt sie Schwebeteilchen, verwenden Sie sie nicht.
Lagerung und Stabilität
- Vor der Rekonstitution: gekühlt zwischen 2 und 8 °C, vor Licht und Feuchtigkeit geschützt.
- Nach der Rekonstitution: im Kühlschrank und vor Licht geschützt. In Lösung hält das Peptid deutlich kürzer als als Pulver, es sollte also bald verwendet werden.
- Vermeiden Sie Einfrier- und Auftauzyklen.